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24.07.2020, 16:45 Uhr | EK/GS
Zum Ausbau der digitalen Infrastruktur der Sinzheimer Schulen
 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

liebe Eltern, 

zwar haben unsere Schulen zwischenzeitlich wieder geöffnet, doch Alltag herrscht dort noch lange nicht, denn eine grundsätzliche Lockerung der Abstandsregeln ist nicht in Sicht. Corona hat die Versäumnisse der Schulen im Hinblick auf die dringend benötigte Digitalisierung offengelegt. Es gilt nun, unser Schulsystem zukunftsfähig zu machen. 

Mit Schreiben vom 08.05.2020 hat der CDU Ortsverband die Verwaltung um einen Sachstand sowie eine rasche Umsetzung notwendiger Maßnahmen gebeten


Sinzheim -  Laut Schreiben der Gemeinde Sinzheim vom 02.07.2020 erhalten wir aus dem DigitalPakt Schule Mittel in Höhe von 275.000,- €, die bis zum 30.04.2022 zur Verfügung stehen. Voraussetzung für die Gewährung von Fördergeldern ist die Vorlage eines sog. Medienentwicklungsplans. Im September 2019 hat die Verwaltung den Schulen die Möglichkeiten des DigitalPakts in einer gemeinsamen Besprechung vorgestellt. Es wurde ein Zeitplan erstellt, wann die einzelnen Digitalisierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Die Schulen wurden mit der Erstellung der Medienentwicklungspläne beauftragt. Nach Auskunft der Verwaltung liegen ihr diese bis heute von keiner der Sinzheimer Schulen vor. 

Der im September 2019 entworfene Zeitplan sieht vor, dass noch in 2020 der Süd- und Westflügel der Lothar-von-Kübel Realschule, in 2021 die Grundschule Kartung/Winden, 2022 die Grundschule Leiberstung und 2023 die Grundschule Sinzheim angegangen wird. 

Weiter können Fördergelder für die Anschaffung von mobilen Endgeräten beantragt werden, die die Schulen leihweise Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellen können, die keinen Laptop o.ä. besitzen. Hierfür erhält die Gemeinde einen Pro-Kopf- Beitrag. Aus diesem Fördertopf können auch Gelder zum Erwerb von Software für Online- Lernangebote beantragt werden. Auch hier wartet die Gemeinde noch auf die Bedarfsmeldung unserer Schulen. 

Nach Auffassung der CDU-Fraktion kann an dem im September vereinbarten Zeitplan wegen der durch Corona ausgelösten Bildungskrise nicht länger festgehalten werden. Wir brauchen jetzt ein gutes pädagogisches Konzept und qualifizierte Lehrer. In diesen Prozess sollten auch die Elternvertreter der Schulen miteinbezogen werden. Im Interesse unserer Kinder darf das Thema nicht weiter aufgeschoben werden. 

Ihr Gabriel Schlindwein 

für die CDU Fraktion Sinzheim